DIE EUROPLAST TECHNOLOGIE

NEUE DIMENSIONEN DER KUNSTSTOFFPRODUKTION

EUROPLAST steht für technisch hochentwickelte Lösungen und Innovationskraft. Das Unternehmen mit Firmensitz im Oberen Drautal in Kärnten beschäftigt derzeit über 100 Mitarbeiter und beliefert rund 28 Länder in ganz Europa. EUROPLAST verfügt über elf Spritzgussmaschinen, darunter zwei der stärksten in Österreich, mit einer Schließkraft von 4.500 Tonnen.
 

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VORSPRUNG DURCH KNOW-HOW

Bei EUROPLAST findet sich höchste Konzentration an Fachwissen, Lösungsorientiertheit und Innovation in der kunststoffverarbeitenden Industrie. Die Fachkompetenz unserer Mitarbeiter ermöglicht die Herstellung von herausragenden ökologischen Produkten für die Abfallwirtschaft, Industrie, Fleischwirtschaft, Landwirtschaft und Logistik und ist grundlegend für die Entwicklung von innovativen Leitprodukten in diesen Bereichen. EUROPLAST hat das optimale Verhältnis zwischen Alt und Neu erforscht und setzt Recyclingware mit maximaler Effizienz und ökologischer Sinnhaftigkeit ein. Der lösungsorientierte Materialeinsatz und die Optimierung des Eigengewichts der Behälter bei voller Funktion über die Lebensdauer, machen die branchenrelevante Innovationskraft von EUROPLAST aus.

LEAN PRODUCTION MANAGEMENT

EUROPLAST produziert nach „Lean Production Prinzipien“: resscourcenschonend und effizient. Dies erfordert eine perfekte Organisation aller Arbeitsabläufe und Abstimmung der Kapazitäten.  EUROPLAST verfolgt damit das Ziel, die  gesamte Wertschöpfungskette  langfristig zu optimieren, die Abläufe kontinuierlich zu verbessern  und Verschwendungen zu vermeiden.  EUROPLAST ist bestrebt, nach „World Class Manufacturing“-Prinzipien zu arbeiten. Dazu gehören  Kundenorientierung, Erhöhung der Wertschöpfung  und ein  kontinuierlicher Verbesserungsprozess unter Einbindung aller Mitarbeiter.

FINITE-ELEMENTE-METHODE (FEM)

Dank der „Methode der finiten Elemente“ ist es EUROPLAST möglich, Kraftwirkungen zu bestimmen und zu optimieren. Durch die Aufteilung eines Festkörpers in „finite Element“ (Granulat) können Vorgänge simuliert werden, deren Verlauf sich  üblicherweise nicht oder nur sehr aufwendig bestimmen lässt. Sinn der FEM ist es, Material zu sparen und gleichzeitig eine Festigkeit und Funktion des Materials zu erreichen, die das Herkömmliche bei weitem übertrifft. Mit  dieser umweltschonenden Methode hat EUROPLAST  Innovationen wie den Dünnwandbehälter entwickelt.

EIN NACHHALTIGER KREISLAUF

Bei allen Produktionsschritten wird Nachhaltigkeit groß geschrieben. Kunden können bei EUROPLAST darauf vertrauen, immer beste und nachhaltige Produkte zu erhalten. Als Rohstoff für alle Produkte dient Polyethylen hoher Dichte (HDPE). Bei der Verarbeitung entstehen daher keine umwelt- oder gesundheitsschädigenden Substanzen. In der betriebseigenen Recyclinganlage werden gebrauchte und rückgeführte Kunststoffbehälter granuliert und rückstandslos recycelt. Bei der gesamten Produktion fällt so de facto kein Abfall an. Durch laufende Verbesserungsprozesse im Sinne der „Lean Production Prinzipien“ wird eine einzigartige Nachhaltigkeit für die kunststoffverarbeitende Branche erreicht.

ROHSTOFF MIT GESCHICHTE

Polyethylen wurde im Jahre 1898 vom Chemiker Hans von Pechmann entdeckt und am 27. März 1933 erstmals durch Reginald Gibson und Eric Fawcett in den ICI-Laboratorien in England industriell unter einem Druck von ca. 1400 bar und einer Temperatur von 170 °C hergestellt.

 

Je nach der durch die Herstellungsmethode bewirkten Verkettung der Moleküle ergeben sich verschiedene PE Arten mit recht unterschiedlichen Eigenschaften. Man unterscheidet PE-HD (HDPE), PE-LD (LDPE), PE-LLD (LLDPE), PE-HMW, PE-UHMW. PE ist beständig gegen fast alle polaren Lösungsmittel (T < 60 °C), Säuren, Laugen, Wasser, Alkohole, Öle etc. HDPE ist auch gegen Benzin beständig. Es ist zugelassen zum Verpacken von Lebensmitteln und Pharmazeutika. PE ist besonders umweltverträglich, da es recycelbar ist oder sich rückstandsfrei und ungiftig verbrennen läßt. Gesundheitliche Gefahren durch PE sind nicht bekannt.